World As Never Seen

Italien · 15 Orte

Die 15 unglaublichsten Orte Italiens

Von den Zitronenterrassen der Amalfiküste bis zu den Felstürmen der Dolomiten: Das sind die 15 unglaublichsten Orte Italiens, als Countdown und auf der Karte, damit du deine eigene Reise planen kannst.

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Foto: riddick_soad / Pixabay

Für unsere Doku gefilmt · Fakten geprüft · Aktualisiert 2026-10-29 · Werbung*

Kurz gesagt

  • Beste ReisezeitMai–Juni & Sept.Ende April bis Mitte Oktober, August meiden
  • Reisedauer2 Wochenreicht für die meisten der 15 Orte
  • UnterwegsZug + MietwagenZug zwischen Städten, Auto aufs Land
  • AnreiseVenedig → Neapelhin nach Mailand/Venedig, zurück ab Rom/Neapel

Wofür Italien bekannt ist

  1. Erbe der RömerDas Kolosseum in Rom ist fast 2.000 Jahre alt und war das größte Amphitheater der Antike.
  2. Wiege der RenaissanceIn Florenz arbeiteten Leonardo da Vinci, Michelangelo und Botticelli. Die Uffizien zeigen bis heute ihre Werke.
  3. Pizza aus NeapelDie Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers ist seit 2017 immaterielles UNESCO-Kulturerbe.
  4. Wein aus jeder RegionItalien gehört zu den größten Weinproduzenten der Welt, und in allen 20 Regionen wird Wein gemacht.
  5. Espresso-KulturDie Espressomaschine wurde 1884 in Turin patentiert. An der Bar trinkt man ihn im Stehen, das ist günstiger als am Tisch.
  6. Europas höchster VulkanDer Ätna auf Sizilien ist der höchste aktive Vulkan Europas und bricht regelmäßig aus.
  7. Mode und MotorenMailand ist eine der Modehauptstädte der Welt. Ferrari, Lamborghini und Maserati kommen aus der Emilia-Romagna.
  8. Ein Staat in der StadtMitten in Rom liegt der Vatikan, der kleinste Staat der Welt.

Vor der Reise

  • WährungEuroKarte fast überall, kleine Bars lieber bar
  • SpracheItalienischin Südtirol auch Deutsch
  • SteckdosenTyp C, F, L230 V, deutsche Stecker passen meist
  • Notruf112kostenlos, in ganz Europa gleich
  • ZeitzoneMEZwie in Deutschland
  • Trinkgeldkein Muss„Coperto“ (Gedeck) steht oft auf der Rechnung, Aufrunden ist üblich

Tipps, die Einheimische kennen

  1. Fahrverbot in AltstädtenFast jede Altstadt ist eine ZTL (Zona a traffico limitato). Kameras erfassen jedes Auto, das Bußgeld kommt Monate später per Post. Vor der Stadt parken.
  2. Schultern und Knie bedeckenIm Petersdom und in vielen Kirchen wird man sonst abgewiesen. Ein leichtes Tuch im Rucksack reicht.
  3. Erster Sonntag im MonatViele staatliche Museen und Ausgrabungen sind dann kostenlos, zum Beispiel das Kolosseum und Pompeji. Dafür voller: früh da sein.
  4. Wasser aus dem BrunnenLeitungswasser ist trinkbar. In Rom gibt es über 2.000 Trinkbrunnen („Nasoni“): Flasche auffüllen statt kaufen.
  5. Zugticket entwertenPapiertickets für Regionalzüge vor der Fahrt am Automaten auf dem Bahnsteig abstempeln. Online-Tickets ohne feste Zeit vorher in der App einchecken.
  6. Kurtaxe einplanenViele Städte verlangen pro Nacht eine Kurtaxe (Tassa di soggiorno). Sie wird meist im Hotel bezahlt und ist oft nicht im Buchungspreis enthalten.
  7. Mittagspause beachtenKleine Läden und manche Kirchen schließen oft etwa von 13 bis 16 Uhr, im Süden länger. Museen und Supermärkte bleiben meist offen.
  8. Cappuccino nur morgensItaliener trinken Milchkaffee zum Frühstück. Nach dem Essen bestellt man einfach „un caffè“, also einen Espresso.
  9. Autobahn kostet MautTicket an der Einfahrt ziehen, an der Ausfahrt bar oder mit Karte zahlen. Nicht in die gelbe Telepass-Spur fahren.

✓ Fakten geprüft · 2026-11-02

Der Film erscheint in Kürze auf YouTube.

Welche Orte sind dabei?

  1. Gardasee, Lombardei, Venetien, Trentino 15
    Lombardei, Venetien, Trentino

    Gardasee

    Foto: Leonhard_Niederwimmer / Pixabay

    Italiens größter See reicht von den Ausläufern der Alpen fast bis in die Ebene. An seiner Südspitze ragt die mittelalterliche Skaligerburg von Sirmione direkt aus dem Wasser.

    Gut zu wissen: Die Altstadt von Sirmione ist autofrei: außerhalb der Mauern parken und zu Fuß hinein, am besten vor 10 Uhr.

    Essen & Trinken
    • Seefisch wie Renke (Coregone) mit Polenta
    • Lugana, der Weißwein vom Südufer
    Bootstouren am Gardasee → Übernachten in Sirmione →
  2. Alberobello, Apulien 14
    Apulien

    Alberobello

    Foto: Jack78 / Pixabay

    Über tausend Trulli, weiße Steinhäuser mit Kegeldächern, ohne Mörtel gebaut, bedecken die Hügel dieser Stadt. Seit 1996 sind sie UNESCO-Welterbe.

    Gut zu wissen: Im Trullo übernachten: Viele werden als Ferienhaus oder B&B vermietet.

    Essen & Trinken
    • Orecchiette mit Stängelkohl (cime di rapa)
    • Bombette: kleine gegrillte Fleischröllchen aus dem Itria-Tal
  3. Taormina und der Ätna, Sizilien 13
    Sizilien

    Taormina und der Ätna

    Foto: Grey48 / Pixabay

    Vom antiken Theater in Taormina reicht der Blick übers Meer bis zum Ätna, einem der aktivsten Vulkane der Welt und seit 2013 UNESCO-Welterbe.

    Gut zu wissen: Zu den Gipfelkratern des Ätna geht es nur mit lizenziertem Führer: lieber eine Tour buchen als allein losgehen.

    Essen & Trinken
    • Granita mit Brioche zum Frühstück
    • Cannoli mit frischer Ricotta

    Unser Tipp Die Bam Bar in Taormina ist für ihre Granita bekannt.

    Touren zum Ätna → Übernachten in Taormina →
  4. La-Maddalena-Archipel, Sardinien 12
    Sardinien

    La-Maddalena-Archipel

    Foto: Miller_Eszter / Pixabay

    Granitinseln und Wasser in allen Türkistönen bilden vor Sardiniens Nordostküste einen Nationalpark. Den berühmten rosa Strand von Budelli darf man nur vom Meer aus ansehen.

    Gut zu wissen: Die Inseln sieht man am besten auf einer ganztägigen Bootstour ab Palau oder La Maddalena.

    Essen & Trinken
    • Culurgiones: gefüllte Pasta aus Sardinien
    • Seadas: frittierte Teigtasche mit Käse und Honig
    Bootstouren La Maddalena → Übernachten in Palau →
  5. Pompeji, Kampanien 11
    Kampanien

    Pompeji

    Foto: DUOTONE_ / Pixabay

    Beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 verschüttet, blieb die römische Stadt unter der Asche erhalten: Straßen, Häuser, Bäckereien und Fresken, und dahinter steht noch immer der Vulkan.

    Gut zu wissen: Mindestens 3–4 Stunden einplanen und Wasser mitnehmen: Auf dem Gelände gibt es kaum Schatten.

    Essen & Trinken
    • Pizza napoletana im nahen Neapel
    • Sfogliatella, das muschelförmige Gebäck

    Unser Tipp L'Antica Pizzeria da Michele in Neapel backt seit 1870 Pizza.

  6. Capri, Kampanien 10
    Kampanien

    Capri

    Foto: MonikaP / Pixabay

    Steile Kalkfelsen, die Faraglioni und die Blaue Grotte, in die man flach liegend im kleinen Ruderboot hineinfährt. Bei hohem Seegang bleibt die Grotte geschlossen.

    Gut zu wissen: Die Tagesgäste kommen gegen 10 Uhr: die erste Fähre nehmen oder übernachten, dann ist Capri ruhig.

    Essen & Trinken
    • Insalata Caprese, benannt nach der Insel
    • Torta caprese, der Schoko-Mandel-Kuchen ohne Mehl
    Bootstouren um Capri → Übernachten in Capri →
  7. Matera, Basilikata 9
    Basilikata

    Matera

    Foto: ebilotta0505 / Pixabay

    Die Sassi, in eine Schlucht gehauene Höhlenwohnungen, gehören zu den ältesten durchgehend bewohnten Siedlungen der Welt. Seit 1993 UNESCO-Welterbe, 2019 Kulturhauptstadt Europas.

    Gut zu wissen: Eine Nacht bleiben: Am schönsten sind die Sassi, wenn abends die Lichter angehen.

    Essen & Trinken
    • Pane di Matera, das geschützte Sauerteigbrot der Stadt
    • Peperoni cruschi: knusprig getrocknete Paprika
  8. Comer See, Lombardei 8
    Lombardei

    Comer See

    Foto: Camera-man / Pixabay

    Wie ein umgedrehtes Y geformt und über 400 Meter tief, gesäumt von Villen und Gärten. Bellagio liegt genau dort, wo sich die drei Arme treffen.

    Gut zu wissen: Mit den Fähren statt mit dem Auto: Die Uferstraßen sind eng, Parkplätze knapp.

    Essen & Trinken
    • Risotto mit Barschfilets (pesce persico)
    • Missoltini: an der Sonne getrocknete Seefische
    Bootstouren am Comer See → Übernachten in Bellagio →
  9. Val d'Orcia, Toskana 7
    Toskana

    Val d'Orcia

    Foto: MARTINOPHUC / Pixabay

    Sanfte Hügel, Zypressenalleen und Bergstädtchen wie Pienza: Die Landschaft unzähliger Postkarten ist seit 2004 UNESCO-Welterbe.

    Gut zu wissen: Zum Sonnenaufgang kommen: Der Morgennebel in den Tälern macht das klassische Val-d'Orcia-Bild.

    Essen & Trinken
    • Pecorino di Pienza, der Schafskäse des Ortes
    • Pici: dicke handgerollte Nudeln
    • Brunello di Montalcino
    Touren im Val d'Orcia → Übernachten in Pienza →
  10. Florenz, Toskana 6
    Toskana

    Florenz

    Foto: darrenquigley32 / Pixabay

    Die Wiege der Renaissance. Brunelleschis Kuppel, 1436 vollendet, prägt bis heute die Silhouette einer Altstadt, die seit 1982 UNESCO-Welterbe ist.

    Gut zu wissen: Uffizien und Kuppelaufstieg vorab buchen: In der Hochsaison sind die Zeitfenster oft ausgebucht.

    Essen & Trinken
    • Bistecca alla fiorentina
    • Lampredotto, das klassische Streetfood-Brötchen

    Unser Tipp Mercato Centrale: Food-Halle über der alten Markthalle, gut für ein schnelles Mittagessen.

    Florenz: Tickets und Touren → Übernachten in Florenz →
  11. Cinque Terre, Ligurien 5
    Ligurien

    Cinque Terre

    Foto: Kookay / Pixabay

    Fünf bunte Fischerdörfer kleben an den Klippen der ligurischen Küste, verbunden durch Wanderwege, Bahn und Boote. Nationalpark und UNESCO-Welterbe.

    Gut zu wissen: Wanderwege und Küstenzug kosten; die Cinque Terre Card deckt beides ab.

    Essen & Trinken
    • Trofie mit Pesto genovese
    • Focaccia und Sardellen aus Monterosso
  12. Rom, Latium 4
    Latium

    Rom

    Foto: MARTINOPHUC / Pixabay

    Fast dreitausend Jahre Geschichte in einer Stadt. Das Kolosseum, im Jahr 80 eröffnet, fasste Zehntausende Zuschauer und ist bis heute das größte Amphitheater, das je gebaut wurde.

    Gut zu wissen: Tickets für Kolosseum und Vatikanische Museen online buchen: Ohne Ticket dauert das Anstehen oft Stunden.

    Essen & Trinken
    • Carbonara und Cacio e pepe
    • Supplì: frittierte Reisbällchen mit Mozzarella
    Kolosseum: Tickets und Führungen → Übernachten in Rom →
  13. Venedig, Venetien 3
    Venetien

    Venedig

    Foto: 12019 / Pixabay

    Eine Stadt auf über hundert kleinen Inseln in einer Lagune, mit Kanälen statt Straßen. Von oben sieht sie aus wie ein Fisch im Wasser.

    Gut zu wissen: Über Nacht bleiben: Abends, wenn die Tagesgäste weg sind, wird Venedig still.

    Essen & Trinken
    • Cicchetti, kleine Happen im Bàcaro (Weinbar)
    • Sarde in saor: süßsaure Sardinen

    Unser Tipp Das Caffè Florian am Markusplatz gibt es seit 1720.

    Gondelfahrten in Venedig → Übernachten in Venedig →
  14. Amalfiküste, Kampanien 2
    Kampanien

    Amalfiküste

    Foto: Anemone123 / Pixabay

    Pastellfarbene Orte wie Positano und Amalfi stapeln sich an steilen Klippen über dem Meer, dazwischen Zitronenterrassen. Seit 1997 UNESCO-Welterbe.

    Gut zu wissen: Die Küstenstraße im Sommer nicht selbst fahren: Busse und Boote zwischen den Orten sind schneller.

    Essen & Trinken
    • Delizia al limone: Zitronencreme-Törtchen
    • Limoncello aus heimischen Zitronen

    Unser Tipp Die Pasticceria Pansa in Amalfi backt seit 1830.

  15. Die Dolomiten, Südtirol, Trentino, Venetien 1
    Südtirol, Trentino, Venetien

    Die Dolomiten

    Foto: 12019 / Pixabay

    Helle Kalktürme, die bei Sonnenuntergang rosa glühen, über Almwiesen und Bergseen. Die Drei Zinnen sind ihr Wahrzeichen; seit 2009 sind die Dolomiten UNESCO-Welterbe.

    Gut zu wissen: Die Mautstraße zum Rifugio Auronzo ist im Sommer früh voll: vor 8 Uhr da sein oder den Bus nehmen.

    Essen & Trinken
    • Knödel (Canederli) und Südtiroler Speck
    • Kaiserschmarrn auf der Hütte

    Unser Tipp Die Dreizinnenhütte (Rifugio Locatelli) liegt direkt unter den Drei Zinnen.

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Wann ist die beste Reisezeit für Italien?

Ende April bis Juni und September bis Mitte Oktober. Es ist warm, ab Juni kann man im Meer baden, und die großen Sehenswürdigkeiten sind deutlich leerer als im Juli und August. Ausnahme Dolomiten: Wandersaison von Ende Juni bis September, Skisaison von Dezember bis April.

Wie sieht man diese Orte auf einer Reise?

Zwei Wochen reichen für eine Route von Nord nach Süd: Gardasee, Comer See und Dolomiten im Norden, Venedig, Florenz und die Toskana, Rom, dann Neapel als Standort für Pompeji, Capri und die Amalfiküste. Schnellzüge verbinden die Städte; für Dolomiten, Val d'Orcia, Apulien und Sizilien ist ein Mietwagen viel einfacher. Sardinien braucht eine eigene Woche.

Häufige Fragen

Was ist der schönste Ort Italiens?

In unserem Countdown sind es die Dolomiten: zackige Kalktürme über grünen Almwiesen, seit 2009 UNESCO-Welterbe. Knapp dahinter liegen die Amalfiküste und Venedig.

Wie viele Tage braucht man für Italien?

Für die Höhepunkte einer Region 5 bis 7 Tage. Für eine Reise von Nord nach Süd mit den meisten Orten dieser Liste etwa zwei Wochen.

Braucht man in Italien ein Auto?

Für die Städte nicht: Die Züge zwischen Venedig, Florenz, Rom und Neapel sind schnell und fahren oft. Für Dolomiten, das Land der Toskana, Apulien und Sizilien gibt ein Auto viel mehr Freiheit.

Kostet Venedig Eintritt?

An ausgewählten Spitzentagen zahlen Tagesbesucher eine Zugangsgebühr und müssen sich vorher anmelden. Wer übernachtet, ist befreit. Die Termine stehen auf der offiziellen Website der Stadt Venedig.

Welche Orte Italiens sind UNESCO-Welterbe?

Viele aus dieser Liste: Dolomiten, Venedig, die Altstadt von Florenz, Rom, Val d'Orcia, Matera, Alberobello, Pompeji, die Amalfiküste, Cinque Terre und der Ätna.

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